Zum Tod von Christo

Kunst der Superlative

Große Arbeiten im öffentlichen Raum entstanden erst, als Christo seine Frau Jeanne-Claude organisatorisch zur Seite stand. Sie hatte – das sagen alle, die sie kannten – ein ungeheures Organisationstalent. Erst zusammen entwickelten sie diesen ungeheuren Wagemut, der ihre Projekte auszeichnet und eine schier unfassbare Hartnäckigkeit gegenüber Verwaltungsanforderungen.

Prof. Dr. Karen van den Berg
Lehrstuhl für Kunsttheorie und Inszenatorische Praxis
 
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    Zur Person
    Prof. Dr. Karen van den Berg

    Professorin Dr. Karen van den Berg hat den Lehrstuhl für Kulturtheorie und inszenatorische Praxis an der Zeppelin Universität inne. Sie studierte Kunstwissenschaft, Klassische Archäologie und Nordische Philologie in Saarbrücken und Basel, wo sie auch promovierte. Von 1993 bis 2003 war sie Dozentin für Kunstwissenschaft am Studium fundamentale der Privaten Universität Witten/Herdecke. Seit 1988 realisiert sie als freie Ausstellungskuratorin zahlreiche Ausstellungsprojekte in öffentlichen Räumen und in Kunstinstitutionen – zuletzt mit den Ausstellungsreihen „Politics of Research“ und „Pari Mutuel“ im Flughafen Berlin Tempelhof. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Theorie des Inszenierens und Ausstellens; Kunst und Öffentlichkeit; Kunstvermittlung und Politik des Zeigens; Kunst und Emotionen (insbesondere Kitsch und Schmerz); Rollenmodelle künstlerischen Handelns; Altern und künstlerische Alterswerke; Soziale Effekte von Bildungsarchitekturen.  

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Wie lässt sich Christo künstlerisch verorten?

Prof. Dr. Karen van den Berg: Christo war eine sehr ungewöhnliche Figur. Man könnte ihn einerseits als einen der Väter künstlerischer Großevents bezeichnen. Seine Gebäudeverhüllungen ebenso wie seine Großskulpturen, bestehend aus aufeinander gestapelten Ölfässern, waren allesamt spektakulär. Erkennt man in seinen Werken allerdings nur das Spektakelhafte, dann verkennt man seine eigentliche Leistung. Diese steht zunächst im Kontext einer Aufbruchstimmung der 1960er- und 1970er-Jahre. Damals gab es eine ganze Reihe von Künstlerinnen und Künstlern, die sich darin einig waren, dass es der Tod der Kunst wäre, wenn Kunstwerke nur im Wohnzimmerformat gefertigt würden und ihr einziger Platz in der Gesellschaft am Ende nur das Museum wäre. Viele Kunstschaffende drängten daher aus dem Museum heraus auf die Straße. In den USA entstand die Gattung der Land Art; statt Hammer und Meißel nutzten die Künstler große Bagger, um ihre Skulpturen herzustellen. In Deutschland trat Joseph Beuys für einen erweiterten Kunstbegriff ein. Die Künstlerinnen und Künstler wollten das Wirkungs- und Tätigkeitsfeld erweitern, hinein ins Leben. Auch die Berührungsängste mit der Populärkultur schwanden. Und diese Künstlergeneration wollte immer häufiger – vor dem Hintergrund der Produktionsmaßstäbe der Industriegesellschaften – in neuen Dimensionen arbeiten. Zu dieser Generation gehörte auch Christo.


Gar nicht wegzudenken aus dem Leben von Christo war seine Frau Jeanne-Claude: Welchen Part übernahm sie bei den Kunstaktionen?

van den Berg: Für den Übergang zu neuen Größendimensionen war seine Frau ganz entscheidend. Christo stammte aus einer bulgarischen Fabrikantenfamilie, die nach dem Kriege enteignet wurde. Als er nach dem Studium 1958 nach Paris ging und Jeanne-Claude kennenlernte, arbeitete er noch in bescheidenen Formaten, schlug sich mit Auftragsporträts durch und stellte kleinere Objekte her, die wie Hybride aus Ikonen und Miniverpackungsbildern aussahen. Große Arbeiten im öffentlichen Raum entstanden erst, als ihm seine Frau Jeanne-Claude organisatorisch zur Seite stand. Sie hatte – das sagen alle, die sie kannten – ein ungeheures Organisationstalent. Erst zusammen entwickelten sie diesen ungeheuren Wagemut, der ihre Projekte auszeichnet und eine schier unfassbare Hartnäckigkeit gegenüber Verwaltungsanforderungen. Erst mit ihr konnte Christo auch die Finanzierung zustande zu bringen.

Trotz der Corona-Pandemie soll er ohne Pause gearbeitet haben, im kommenden Jahr wollte er sein nächstes Großprojekt realisieren: die Verhüllung des Pariser Triumphbogens. Doch am 31. Mai 2020 ist der Künstler Christo im Alter von 84 Jahren in seiner New Yorker Wohnung gestorben, wie es auf seiner Website hieß und sein Büro dann auch offiziell bestätigte. „Christo lebte in vollen Zügen“, teilten seine Mitarbeiter mit. „Er träumte nicht nur von Dingen, die unmöglich schienen, sondern verwirklichte sie auch.“ In Deutschland wurden Christo und seine 2009 gestorbene Partnerin Jeanne-Claude vor allem durch die Verhüllung des Reichstages in Berlin bekannt. 1995 verdeckten sie das Gebäude mit 100.000 Quadratmetern Spezialstoff. Die Aktion lockte fünf Millionen Besucher an und gilt bis heute als eines ihrer Meisterwerke.
Trotz der Corona-Pandemie soll er ohne Pause gearbeitet haben, im kommenden Jahr wollte er sein nächstes Großprojekt realisieren: die Verhüllung des Pariser Triumphbogens. Doch am 31. Mai 2020 ist der Künstler Christo im Alter von 84 Jahren in seiner New Yorker Wohnung gestorben, wie es auf seiner Website hieß und sein Büro dann auch offiziell bestätigte. „Christo lebte in vollen Zügen“, teilten seine Mitarbeiter mit. „Er träumte nicht nur von Dingen, die unmöglich schienen, sondern verwirklichte sie auch.“ In Deutschland wurden Christo und seine 2009 gestorbene Partnerin Jeanne-Claude vor allem durch die Verhüllung des Reichstages in Berlin bekannt. 1995 verdeckten sie das Gebäude mit 100.000 Quadratmetern Spezialstoff. Die Aktion lockte fünf Millionen Besucher an und gilt bis heute als eines ihrer Meisterwerke.

Wie kann man diese Art des künstlerischen Arbeitens charakterisieren?

van den Berg: Wir haben es bei künstlerischen Projekten dieser Größenordnung mit einer Managerialisierung der Kunst zu tun und mit einer Arbeit in größeren Teams. Insofern gehörten Christo und Jeanne-Claude einer neuen Generation von Künstlerinnen und Künstlern an, die ihre Werke nicht mehr einsam im Studio entwickelten, sondern gemeinsam mit Ingenieuren, Architekten oder Bergsteigern an den Möglichkeiten der Umsetzung arbeiteten. Auf manche Realisierungen – wie etwa die Reichstagsverhüllung – arbeiteten Chirsto und Jeanne-Claude Jahrzehnte hin. Daher ist die Arbeit des Duos auch ein Lehrstück für den Umgang mit dem Scheitern, denn die Anfänge von Christo und Jeanne-Claude waren tatsächlich eine Geschichte des grandiosen Scheiterns. Das erste Großprojekt, das die beiden 1968 im Rahmen der 4. documenta realisierten – ein mit 5600 m³ Helium gefüllter aufrechter Riesenballon – fiel um, zerriss und zerplatzte und musste mehrfach neu hergestellt werden. Insgesamt 70.000 D-Mark kostete die Produktion damals. Auch der orange Valley Curtain hielt nur kurz, sodass er nur in wenigen Fotos dokumentiert werden konnte, bevor er zerriss. Dabei verschlangen solche Projekte schon damals fünf- bis sechsstellige Beträge. Alle Kunstverkäufe und Verdienste gingen dabei drauf und nicht selten endeten die Projekte mit einem Berg von Schulden.


Warum war Christo die schiere Größe seiner monumentalen Werke offenbar so wichtig?

van den Berg: Ein Grund dafür war, wie gesagt, das Drängen in den öffentlichen Raum. Ein anderer hatte mit einem Interesse an Monumenten der Präsenz tun. Dem Künstlerduo ging es immer um das Ereignis des Hier und Jetzt, um diese atemberaubend lebensbejahende Erfahrung einer emphatischen Gegenwart. Und solche Erfahrungen sind an Temporalität und Vergänglichkeit gebunden. Und Präsenz lässt sich eben durch Größe herstellen. Ich habe einige seiner Arbeiten live gesehen: den verhüllten Reichstag, die Fässer im Gasometer in Oberhausen und die Fässerpyramide in London. Dabei ist die Erfahrung von Monumentalität, die den Horizont dessen übersteigt, was ein einzelner Mensch schaffen kann, ganz entscheidend. Das macht die Sache ergreifend. Zu den Projekten gehört dieser gewisse „Wow-Effekt“ und das Staunen darüber, dass Menschen so etwas Großes, Feierliches und zugleich vollkommen Zweckfreies tun – einfach so. Natürlich ist das spektakelhaft, aber in einem sehr guten Sinne. Der französische Soziologe Henri Lefèbvre feierte das Konzept des öffentlichen Monuments dafür, dass Monumente den Alltag mit Transzendenz versehen, ihm ein Anderswo eintragen, etwas Utopisches vermitteln. Dazu braucht es auch eine gewisse Größe.

„Es ist total irrational und sinnlos“, sagte der bulgarisch-amerikanische Verpackungskünstler Christo einmal über seine Arbeiten. Trotzdem faszinierten seine gigantischen Installationen Millionen Menschen – unvergessen: der 1995 verhüllte Berliner Reichstag. In silberne Stoffbahnen gewickelt und mit blauen Seilen verschnürt wurde das Haus der Demokratie für zwei Wochen zur künstlerischen Pilgerstätte. Für das Projekt hatte das Künstlerpaar jahrzehntelang um eine Genehmigung gekämpft. Die Verhüllung habe dem Reichstag „zu neuer Sichtbarkeit“ verholfen und auch „zu der Bedeutung, die der Sitz des Parlaments für uns Heutige hat“, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters in einer Mitteilung unmittelbar nach dem Tod des Künstlers. „Die Tage des verhüllten Reichstages sind mit ihrem Charakter eines friedlichen Volksfestes Teil unseres kollektiven gesellschaftlichen Gedächtnisses geworden“, so Grütters. Sie würdigte Christo als „einen der ganz großen Künstler unserer Zeit“.
„Es ist total irrational und sinnlos“, sagte der bulgarisch-amerikanische Verpackungskünstler Christo einmal über seine Arbeiten. Trotzdem faszinierten seine gigantischen Installationen Millionen Menschen – unvergessen: der 1995 verhüllte Berliner Reichstag. In silberne Stoffbahnen gewickelt und mit blauen Seilen verschnürt wurde das Haus der Demokratie für zwei Wochen zur künstlerischen Pilgerstätte. Für das Projekt hatte das Künstlerpaar jahrzehntelang um eine Genehmigung gekämpft. Die Verhüllung habe dem Reichstag „zu neuer Sichtbarkeit“ verholfen und auch „zu der Bedeutung, die der Sitz des Parlaments für uns Heutige hat“, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters in einer Mitteilung unmittelbar nach dem Tod des Künstlers. „Die Tage des verhüllten Reichstages sind mit ihrem Charakter eines friedlichen Volksfestes Teil unseres kollektiven gesellschaftlichen Gedächtnisses geworden“, so Grütters. Sie würdigte Christo als „einen der ganz großen Künstler unserer Zeit“.

Der verhüllte Reichstag gilt als besonderes Meisterwerk. Was macht seinen inszenatorischen Reiz aus?

van den Berg: Wir sind im Sommer 1995 mit unserem wenige Wochen alten Sohn im Tragetuch nach Berlin gereist und fanden ein Volksfest sondergleichen vor. Alles war voller Menschen. Musiker, Akrobaten und Kleinkünstler aller Couleur hatten sich um das Gebäude versammelt. Der Reichstag glänzte in der Sonne und wurde durch die Verhüllung erstmals als Volumen sichtbar. Die ganze Kleinteiligkeit der Architektur, die Fenster, die Pilaster und Gesimse verschwanden unter dem Stoff und man stand vor einem großen silbernen Volumen. Das hatte etwas Utopisches, wie aus einer anderen Welt, so, als könnte man auch den ganzen geschichtlichen Ballast dieses Gebäudes überwinden. In meinen Augen war es das absolute Masterpiece des Duos. Es war Volkskunst in einem neuen, demokratischen und ereignishaften Sinn. Ich weiß nicht, ob Wolfgang Schäuble, der damals Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU war und in der Bundestagsabstimmung gegen dieses Projekt polemisiert hatte, sich wenigstens im Nachhinein für seine eklatante Fehleinschätzung geschämt hat. Er unkte damals, die Verhüllung würde der Würde des Hauses schaden. Das Gegenteil war der Fall: Der verhüllte Reichstag wurde zu einem Symbol für ein neues weltoffenes Deutschland.


Viele Kunstwerke entstehen impulsiv oder performativ. Christo hingegen hat seine Arbeiten jahrelang geplant. Kann Kunst darunter leiden, wenn sie so akribisch vorbereitet werden muss?

van den Berg: Ehrlich gesagt halte ich es für eine grobe Fehleinschätzung zu glauben, Kunst müsse spontan sein. Natürlich gibt es Kunst, die aus einer unmittelbaren Geste entsteht. Aber selbst diese Gesten haben nur dann eine gewisse Halbwertszeit, wenn sie aus einer jahrelang erarbeiteten Haltung heraus entstehen. Die Projekte von Christo und Jeanne-Claude wurden ja auch nur dann noch Jahrzehnte später umgesetzt, wenn sie immer noch stimmig schienen. Im Falle des Reichstags hatte es von der Idee zur Umsetzung 34 Jahre gedauert.

In vielen Schlagzeilen zu seinem Tod taucht jetzt der Begriff „Superstar“ auf.  Kunst betrachtet aber jeder anders. Ist so eine Kategorisierung überhaupt gerechtfertigt?


van den Berg: Ich würde nicht zustimmen, dass „jeder“ Kunst anders betrachtet. Kunst vermittelt vielmehr zwischen subjektiver Erfahrung und Gemeinsinn. Dass das eine wesentliche Funktion von Kunst ist, zeigt sich an Christos und Jeanne-Claudes Projekten geradezu exemplarisch. Ich denke daher schon, dass diese Bezeichnung „Superstar“ treffend ist. Zumal das Duo Christo und Jeanne-Claude ja auch keine Berührungsängste mit der Populärkultur hatte. Das war ja auch eines ihrer Geheimnisse. Es musste nicht alles hoch bedeutsam und dreifach kodiert sein. Im Gegenteil, Christo nannte seine Projekte selbst „total irrational und sinnlos“.


Im September 2021 soll Christos letztes geplantes Werk (L'Arc de Triomphe, Wrapped) realisiert werden. Ist so ein Schritt richtig – ganz ohne die Kontrolle des verstorbenen Künstlers?

van den Berg: Ich denke, dass sein Team, mit dem er seit Jahren arbeitet, das absolut in seinem Sinne umsetzen können wird. In der Planung ist die Arbeit fertig.

Vom 18. Juni bis 3. Juli 2016 ermöglichten es die Floating Piers von Christo und Jeanne-Claude 1,2 Millionen Menschen, auf dem oberitalienischen Iseosee über Wasser zu gehen. Es war das erste Großprojekt, welches Christo ohne seine Frau vollendete. Das Projekt, das aus 100.000 Quadratmetern schimmernden dahliengelben Stoffes bestand, die über ein modulares Stegsystem aus 220.000 Würfeln aus hochverdichtetem Polyäthylen gespannt waren, schuf drei Kilometer lange Gehwege über die Oberfläche des Sees und verband das Festland mit den Inseln Monte Isola und San Paolo. „Es geht vor allem um das Gehen“, meinte Christo zu dem Projekt. „Wenn man die Wegstrecke an Land mitrechnet, muss man fünf Kilometer laufen, um das Projekt richtig wahrzunehmen, die ständig wechselnden Ansichten, den See, die Berge, die anderen Besucher. Erst all dies zusammen ergibt das eigentliche Kunstwerk.“ Das Erlebnis war ebenso erfühlbar wie sichtbar, ein multisensorisches Wunder aus wogendem Stoff, schimmerndem Gelb und ständig wechselndem Licht auf dem Wasser.
Vom 18. Juni bis 3. Juli 2016 ermöglichten es die Floating Piers von Christo und Jeanne-Claude 1,2 Millionen Menschen, auf dem oberitalienischen Iseosee über Wasser zu gehen. Es war das erste Großprojekt, welches Christo ohne seine Frau vollendete. Das Projekt, das aus 100.000 Quadratmetern schimmernden dahliengelben Stoffes bestand, die über ein modulares Stegsystem aus 220.000 Würfeln aus hochverdichtetem Polyäthylen gespannt waren, schuf drei Kilometer lange Gehwege über die Oberfläche des Sees und verband das Festland mit den Inseln Monte Isola und San Paolo. „Es geht vor allem um das Gehen“, meinte Christo zu dem Projekt. „Wenn man die Wegstrecke an Land mitrechnet, muss man fünf Kilometer laufen, um das Projekt richtig wahrzunehmen, die ständig wechselnden Ansichten, den See, die Berge, die anderen Besucher. Erst all dies zusammen ergibt das eigentliche Kunstwerk.“ Das Erlebnis war ebenso erfühlbar wie sichtbar, ein multisensorisches Wunder aus wogendem Stoff, schimmerndem Gelb und ständig wechselndem Licht auf dem Wasser.

Titelbild und Bilder im Text: 

| Wolfgang Volz / Christo and Jeanne-Claude (Pressebilder) | Link


Redaktionelle Umsetzung: Florian Gehm

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