„Rechtsruck“ der Gesellschaft
Zivilgesellschaftliche Unterwanderung
Kaum ein Zweifel besteht: Der nationalistische „Rechtsruck“ der Gesellschaft ist auch in Deutschland in den Parlamenten angekommen, um von dort verstärkend auf sie zurückzuwirken. Aber muss, wer damit – mit diesem wie mit jedem anderen gesellschaftlichen „Ruck“ – nicht einverstanden ist, diese neu arrivierten Meinungen und Haltungen und ihre Repräsentanten auch im alltäglichen persönlichen Umfeld stillschweigend akzeptieren und tolerieren? Das fragt ZU-Dozent Joachim Landkammer.
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Open Government
14 Verpflichtungen – viele Kritikpunkte
Im zweiten Nationalen Aktionsplan Deutschlands zur Open Government Partnership verpflichten sich Bund und Länder zur Umsetzung von insgesamt 14 Vorhaben. Kritiker hätten sich ambitioniertere Ziele und eine engere Zusammenarbeit auch mit den Kommunen gewünscht. ZU-Professor Jörn von Lucke gibt einen Einblick in Entstehung und Debatte.
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Trump, Johnson, Thunberg
Das Zeitalter der Charismatiker
Ob US-Präsident Donald Trump oder Klimaaktivistin Greta Thunberg, Amerikaner oder Schwedin, konservativ oder grün: Gute Rhetoriker und prägende Charaktere ziehen ihre Anhänger aktuell in ihren Bann wie kaum zuvor. Wie sich die Visionäre unterscheiden, erklärt ZU-Professor Jan Söffner.
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Freiheit
Einfach komplex
Als 1989 der Eiserne Vorhang fällt, rufen Historiker das Ende der Geschichte aus. Vorschnell, meint Hans Ulrich Gumbrecht: Die Seligkeit der neuen Freiheit bleibt wohl eine Seligkeit auf Zeit und mit kaum ausschaltbaren Risiken.
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Relative Mehrheitswahl
Weg mit dem Fetisch!
Der Bundestag 2017 hat mit 709 Sitzen seine Allzeitrekordgröße erreicht. Allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass das Parlament auch so groß wie der chinesischen Volkskongresses werden könnte. Zumindest theoretisch kennt der Bundestag keine Grenzen mehr.
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EZB-Präsident Mario Draghi
Erlöser des Euros – Zerstörer der Zinsen
Sein Machtwort aus dem Sommer 2012 ist unvergessen: „Whatever it takes“. Mit allen Mitteln stemmte sich Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank, gegen die Krise im Euroraum – bis heute. Ende Oktober ist die Amtszeit des Notenbankers zu Ende gegangen.
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Finanzindustrie
Den Urknall nicht gehört?
Nicht erst seit der Finanzkrise 2007 tun sich Banken schwer, nachhaltig profitabel zu sein. Dabei liegt der Urknall der modernen, empirischen Finanzmarktforschung bereits in den 1960er-Jahren. Das Problem: Oft scheint es, als habe die Branche die Erkenntnisse schlicht übersehen.
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Zukunft der Geisteswissenschaften
Geistesgegenwart bewahren!
Sich über individuelle Praktiken oder institutionelle Strukturen ab und an aufregen, gehört zum Alltag jeden Berufs, sagt ZU-Gastprofessor Hans Ulrich Gumbrecht. In den „Geisteswissenschaften“ aber werden solche Momente heute regelmäßig als Skandal registriert.
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100 Jahre Bauhaus
Zwischen Widerstand und Geschichte
Die legendäre Weimarer Kunstschule, das Bauhaus, galt 1919 als Revolution, kombinierte erstmals Kunst und Handwerk zu etwas völlig Neuem. Doch der Erfolg brachte auch Konflikte mit sich – aus denen das Phänomen bis heute Kraft schöpft.
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Globalisierung und Populismus
Ein Spaltpilz der Gesellschaft?
Was bedeutet die Globalisierung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Das weiß Sebastian Jungkunz, Wissenschaftlicher an der Zeppelin Universität.
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