Big Data

Was antworten Nobelpreisträger?

Wir haben uns über die Möglichkeiten der Koordination von Geld- und Fiskalpolitik unterhalten. Nach Sims bietet die Koordination von Geld- und Fiskalpolitik einen Ausweg aus dem aktuellen Niedrigzinsumfeld.

Dipl. Volksw. Martin Siddiqui
ZEPPELIN-Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftstheorie und -politik
 
  •  
    Mehr ZU|Daily
    Über Christopher Sims
    Mit von der Partie der Lindau Nobel Laureate Meetings 2014: ZUler Martin Siddiqui und Nobel-Preisträger Christopher Sims. Für die Nicht-Ökonomen unter uns: Wer ist das? Wie sieht er aus? Was hat es mit dem Wirtschafts-Nobelpreis auf sich? Wer klickt, sieht mehr.
  •  
     
    Hä...?
    Haben Sie Fragen zum Beitrag? Haben Sie Anregungen, die Berücksichtigung finden sollten?
    Hier haben Sie die Möglichkeit, sich an die Redaktion und die Forschenden im Beitrag zu wenden.
  •  
    Teilen
    Empfehlen
Diskussions-Panel mit Nobelpreisträgern (von links nach rechts): Moderator Peter Englund vom Department of Finance (Stockholm School of Economics), Lars Peter Hansen vom Becker Friedman Institute for Research in Economics (University of Chicago), Christopher A. Sims vom Department of Economics (Princeton University) und Daniel L. McFadden vom  G.W. Hooper Research Foundation (University of California)
Diskussions-Panel mit Nobelpreisträgern (von links nach rechts): Moderator Peter Englund vom Department of Finance (Stockholm School of Economics), Lars Peter Hansen vom Becker Friedman Institute for Research in Economics (University of Chicago), Christopher A. Sims vom Department of Economics (Princeton University) und Daniel L. McFadden vom G.W. Hooper Research Foundation (University of California)

Eine Antwort in drei Sätzen

„Die wachsende Datenverfügbarkeit erfordert eine methodologische Weiterentwicklung der Ökonometrie, da die bisherige Grundausrichtung auf statistische Inferenz aus Stichproben abzielt, weswegen wir bisher den asymptotischen Eigenschaften der „Schätzer“ große Bedeutung beimaßen.

Meine Lesart der Diskussion ist, dass die Analyse großer Datensätze vorerst große Risiken birgt: Diese Daten wurden nicht zur ökonometrischen/ökonomischen Analyse erhoben (Was bilden sie tatsächlich ab und erlauben sie Rückschlüsse auf die Grundgesamtheit?); Es gibt einen Unterschied zwischen partieller und allgemeiner Gleichgewichtstheorie. Das heißt, einfach dasselbe mit anderen bzw. mehr Daten zu schätzen, ist nicht dasselbe! Big oder Linked-Data bieten aber auch riesige Möglichkeiten, die u.a. in der Zusammenarbeit von Ökonomen und Informatikern liegt.“


Titelbild: e2reneta (CC BY-NC 2.0)

Bild im Text:  Martin Siddiqui / ZU

14
14
 
Leserbrief

Haben Sie Anmerkungen zum Beitrag?
Ihre Sichtweise ist uns wichtig! Der Leserbrief gelangt direkt in die Redaktion und wird nach Prüfung veröffentlicht.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Antwort auf:  Direkt auf das Thema antworten