Sicherheit auf dem Oktoberfest
Bomben, Bier und Blasmusik?

Bomben, Bier und Blasmusik?

Am 17. September fällt der Startschuss für das diesjährige Oktoberfest – die Zeichen stehen auf nass-kaltem Wetter und der Bierpreis klettert mal wieder um drei Prozent. Schon jetzt stöhnen Hoteliers über rückläufige Buchungen, seit Montag umzäunt eine Absperrung die Wiesn und ein Risikoforscher rät sogar vollkommen vom Besuch ab. Denn über dem Fest schwebt laut Münchner Polizei eine „abstrakte Gefahr". ZU-Wissenschaftler Alexander Ruser über bedrohten Bierkonsum auf der Theresienwiese und das terroristische Kalkül hinter der Angst vor Anschlägen.
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Sommerfest 2016
Endstation für die Freiheit?

Endstation für die Freiheit?

Am 11. September 2001 erschütterten Anschläge bisher ungeahnten Ausmaßes die westliche Welt – und noch immer hadert die internationale Gemeinschaft mit dem Terror. Anschläge rücken in die tägliche Wahrnehmung und die zunehmende Migration konfrontiert viele Gesellschaften mit neuen Werten und unbekannten Kulturen. Um Sicherheit aufrecht zu erhalten, steigt die Bereitschaft, auch fundamentale Freiheiten aufzugeben. Ein bedrohlicher Teufelskreis? Das diskutierten Wissenschaftler der ZU auf dem diesjährigen Sommerfest.
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Sport als Alltags-Ausweg
Göttliche Momente

Göttliche Momente

Die Europameisterschaft im Schatten des Terrors, die Olympischen Spiele unter dauerhaftem Dopingverdacht und der Bundesliga-Start im Zeichen von Rekordtransfers und Retortenvereinen – sportliche Großereignisse stehen 2016 auf wackligen Beinen im Startblock. Doch kaum fällt der Startschuss, verdichtet sich die graue Gegenwart zu einer nicht mehr erwarteten Euphorie. Denn je dunkler der Alltag wird, desto heller leuchten die Auszeiten der Utopie – erklärt ZU-Gastprofessor Hans Ulrich Gumbrecht.
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