Zukunft der Mobilität
Motor mit Maulkorb?
Das Zeitalter der fossilen Verbrennungsmotoren ist zu Ende! – Jedenfalls, wenn man dem Wahlprogramm von Bündnis 90/Die Grünen für die nahende Bundestagswahl glaubt. Doch Elektrofahrzeuge mit begrenzter Reichweite, hohen Batteriekosten und fehlende Ladestationen werden klassische PKWs nicht vom Markt verdrängen, mahnt Prof. Dr. Alexander Eisenkopf. Warum die Schweigepflicht für Verbrennungsmotoren blauäugig und vermessen ist.
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Kunstsommer in Venedig, Kassel und Basel
Wenn die Kunst zum Betrachter wird
Wird die Kunst im postfaktischen Zeitalter zur neuen Instanz, die sauber recherchierte dokumentarische Arbeit leistet? Und liefern Künstler plötzlich präzise Analysen und scharfe Beobachtungen? Diesen Eindruck könnte man gewinnen, wenn man etwa die Biennale oder die documenta besucht – kommentiert von ZU-Professorin Karen van den Berg.
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Summer Looks
Glatzen, Ohrringe und Nackenwülste
Endlich Sommer, endlich 30 Grad und endlich wieder Zeit für Outfits, die viel zu lange im Kleiderschrank geschlummert haben – oder vielleicht doch viel zu kurz? Denn im Sommer trauen sich auch viel zu knappe Oberteile, Sandaletten mit Socken und allerhand schräge Hüte wieder auf die Straße. Oder wie ZU-Gastprofessor Hans Ulrich Gumbrecht sagen würde: Der Sommer ist die Zeit der Glatzen, Ohrringe und Nackenwülste – Summer Looks eben.
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Superwahljahr 2017
Wer mobil macht, fährt besser
Die Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen wurden als große Generalprobe für die Bundestagswahl im September gehandelt. Nach dem Sieg der CDU und den herben Verlusten der SPD in beiden Bundesländern gilt der Schulz-Hype als beendet und Merkel die nächste Amtszeit als sicher. Doch über die Bundestagswahlen auf Basis von Landes-Ergebnissen zu orakeln, sollte man tunlichst unterlassen. Was wir aus den beiden Landtagswahlen trotzdem lernen können, erklärt Dr. Nadine Meidert.
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Ethik-Hype?
Die Obszönität des Zeigefingers
Ob beim Ethikunterricht im Klassenzimmer oder im Ethikrat in der ganz großen Bundespolitik – Ethik ist eines der großen Schlagworte des 21. Jahrhunderts. Angesichts zunehmender Digitalisierung begeben sich Informatiker sogar auf die Suche nach einer Ethik für Algorithmen. Alles nur ein großer Hype, antwortet Hans Ulrich Gumbrecht. Woher die Sehnsucht nach ethischem Handel kommt und warum der erhobene Zeigefinger zum obszönen Schmuddelzeichen geworden ist, versucht der ZU-Gastprofessor in seinem neuen ZU|Ruf zu erklären.
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Europa nach der Wahl in Frankreich
Da ist noch ein Puls!
Deutlicher als erwartet konnte bei den Wahlen in Frankreich das Ende der europäischen Integration abgewendet werden – ein überfälliges Zeichen gegen die Regression in den nationalistischen Chauvinismus und eine zweite Chance für die europäische Sache, erklärt Prof. Dr. Dietmar Schirmer.
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Großbritannien und die EU
Exit vom Brexit?
Am 29. März war alles zu spät. Um 13.30 Uhr soll der britische Brexit-Bote Tim Barrow, EU-Botschafter in Brüssel, den Austrittsantrag Großbritanniens an EU-Ratspräsident Donald Tusk übergeben haben. Seitdem läuft ein mit Drohungen gespickter Marathon. Dann doch lieber den Exit vom Brexit? Ob das funktionieren könnte, erklärt ZU-Professor Georg Jochum.
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Gegenwärtige Stimmungsbilder
Entspanntes Katastrophenjahr
Donald Trump wird Präsident, der Brexit offiziell beantragt und die AfD könnte in den Bundestag einziehen. 2017 hat Potenzial für ein Katastrophenjahr. Doch bisher ist alles entspannt, winkt Prof. Dr. Hans Ulrich Gumbrecht in seinem ZURuf ab.
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Italienischer Neorealismus
È semplice – Es ist einfach
Einfache Lösungen für komplexe Probleme sind wieder modern. Doch kann verantwortliches politisches Handeln im Zeitalter komplexer Systeme im Zeichen der Einfachheit stehen? Dr. Thorsten Philipp beantwortet diese Frage mit einem Blick in die Kunst – auf den italienischen Neorealismus.
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Zukunft der Europäischen Union
Wann kommt Europa nach Hause?
Europa steckt im Wechselbad der Gefühle: Es gilt das Jubiläum der Römischen Verträge zu feiern und den nahenden Brexit zu beweinen. Wann kommt Europa nach Hause, fragt sich Markus M. Müller.
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