Europäischer Emissionshandel
Prima fürs Klima?
Das Prinzip hinter dem Europäischen Emissionshandel ist simpel: Wer klimafreundliche Technologien verwendet und damit CO2-Emissionen einspart, soll belohnt werden, wer dagegen den Ausstoß an Schadstoffen erhöht, muss draufzahlen. Die EU verfolgt damit das Ziel, bis 2050 klimaneutral zu werden. ZU-Studentin Lisa Erich hat sich in ihrer Bachelorarbeit das europäische Emissionshandelssystem genauer angeschaut. Welche Schwächen es offenbart und wie diese überwunden werden können, erläutert sie in einem Gastbeitrag.
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Gegen das Applaudieren
Haltet die Hände still!
Dass zurzeit in Fernsehstudios, Theater- und Konzertsälen, in denen TV-Sendungen aufgezeichnet werden, die Zuschauerränge leer bleiben, hört man vor allem am fehlenden Applaus. Aber fehlt der wirklich? Und wem? ZU-Dozent Joachim Landkammer überlegt, ob man auf das Geklatsche nicht prinzipiell verzichten könnte. Und erwartet als Reaktion auf seinen Sommerloch-Gedanken-Zuruf natürlich vor allem eines: tosenden Beifall.
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Sri Lanka
Frieden durch Feuer
Auch wenn der über Jahrzehnte schwelende Bürgerkrieg zwischen den buddhistischen Singhalesen und den hinduistischen Tamilen in Sri Lanka inzwischen beendet ist, entladen sich bis heute die Spannungen zwischen den Bevölkerungsgruppen. Hoffnung auf Versöhnung und Frieden spendet das zweiwöchige multireligiöse Kataragama-Festival. ZU-Gastwissenschaftlerin Angelica V. Marte und der Sozial- und Kulturanthropologe Werner Zips waren für Drehaufnahmen vor Ort. Eine Reportage.
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Bürgerkriegsklima in den USA
Sommer der Entscheidungen
Die Lage in den USA ist beängstigend. Der gesellschaftliche Konflikt zwischen politischer Korrektheit und „jakobinischem“ Widerstand spitzt sich zu. ZU-Gastprofessor Hans Ulrich Gumbrecht kennt die Gründe für die Entwicklung.
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Internationale Organisationen
USA, WHO, SOS?
US-Präsident Donald Trump gab am 29. Mai den Austritt der USA aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekannt. Ist dieser Austritt das erste Zeichen für das Ende der WHO? Im Gegenteil, meinen die ZU-Wissenschaftlerinnen Prof. Dr. Lisbeth Zimmermann und Nele Kortendiek.
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Entscheidungspsychologie
Wie viel ist zu viel?
Durch Selbstüberschätzung und irrationale Entscheidungen können sich Menschen in problematische Situationen hineinmanövrieren. In ihrer Dissertation hat Dr. des. Julia Felfeli hinter diese Phänomene geblickt und dabei Erstaunliches zutage gebracht.
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Baltasar Gracián
Warum sich diese Lektüre lohnt
Die Erkenntnise des 1601 geborenen Schriftstellers Baltasar Gracián klingen nach schwerer Lektüre, doch seine Gedanken haben in vier Jahrhunderten nichts an ihrer Schärfe und Gültigkeit verloren, kommentiert ZU-Gastprofessor Hans Ulrich Gumbrecht.
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Wirecard-Skandal
Ein Leerstück
Wirecard ist pleite. Die einstige Börsenperle ist über einem Finanzskandal zerbrochen, der in der Börsengeschichte fast einzigartig ist. Trotzdem ist der tiefe Fall auch ein Lehrstück über das Versagen von Aufsichts- und Kontrollorganen, obwohl Marktmechanismen funktioniert haben, bescheinigt ZU-Gastprofessor Marcel Tyrell.
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Home-Sharing
Die zwei Seiten der Luftmatratze
Die Auswirkungen von Home-Sharing sind wirtschaftlich höchst umstritten. ZU-Alumnus Philipp Reichle hat sich in seiner Bachelorarbeit genauer damit befasst und analysiert, welcher Zusammenhang zwischen den Aktivitäten auf der Home-Sharing-Plattform Airbnb und den Miet- und Kaufpreisen für Immobilien besteht.
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Bürger und Staat
Auf dem Weg zum Wächterstaat?
Nach dem langen Corona-Lockdown können die Deutschen endlich wieder ihre heimischen Höhlen verlassen und nach draußen in die Sonne treten. ZU-Professor Jan Söffner erinnert das an Platons Höhlengleichnis – mit einer bösen Vorahnung.
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